Landart

Die Tralau

Langzeitprojekte – Landart

tuchgang

Kunst auf Reisen – Landmarkierungen von der Lebensdauer einer Seifenblase

Eine rote Stoffbahn (es gibt mittlerweile zwei, eine kurze 33 Meter lang, die in einen Rucksack paßt, und eine lange, 65 Meter lang, für Autoreisen, beide sind 0,8 Meter breit), wird ausgelegt in einer Landschaft oder einer Stadt, wird von mir fotografiert, wieder eingepackt, an anderer Stelle ausgelegt – fotografiert –

tuchstrasse

dem Wind ausgesetzt –

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ins Meer geworfen…

tuchmeer

 

Das Ereignis hat den Reiz von „Drachen steigen lassen“, wobei zufällige Zuschauer mit dieser Art von „Drachen“ manchmal ihre Schwierigkeiten haben auf der Suche nach dem tieferen Sinn. – Es gibt keinen.

Bisherige Orte:

  • – Korsika 1991,93 im Frühjahr und 93 im Winter,
  • – Irland 1996, eher lädndlich
  • – Kaditsch/Höfgen Febr. 98
  • – Chiang Mai, Thailand 1997
  • – Leipzig am Völkerschlachtdenkmal Feb. 98
  • – Berlin März 98
  • – Prag, Neuer Jüdischer Friedhof April 98
  • – Potsdam, ehemalige russische Kaserne, Juni 98
  • – Petropawlosk Kamtschatski, alter Hafen, Juli 98
  • – Petropawlosk Kantschatski, Sportplatz, Juli 98
  • – Kantschatka, Pazifikküste, Juli 98
  • – Mallorca, November 98
  • – Ahrenshoop, März 99
  • – Dublin, Juli 99
  • – Eckernförde, August, Sept., Oktober 99

„Das Tuch ist nicht der Natur entnommen; wie Steine Richard Longs sind es. Es wird auch nicht Natur verändert durch Abgrabungen oder Aufschütttungen.
Das 2-dimensionale Tuch akzentuiert die 3-dimensionalität der Landschaft.
Das linare Tuch pa8t sich der Morphologie der Oberfläche an, ist aber nicht verletzend eingegraben wie eine rote Narbe in die Haut. Nicht die Landschaft integriert das Tuch,
sondern das Tuch die Landschaft; die Landschaft wird strukturiert.
Eine Kunst, die visuell eingängig ist und im visuellen Ereignis ihre letzte Legitimation findet.“

Hans Brög, aus der Eröffnungsrede zur Ausstellung KUCKUCKSEIER von Marianne Tralau in Stadtmuseum
Siegburg, September 98

 

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